Dornhan: Brand zerstört Haus auf dem Aischfeld

Die Feuerwehr Dornhan ist gegen 14.28 Uhr zu einem Kaminbrand in den Ortsteil Busenweiler alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehrabteilung Busenweiler schlugen bereits Flammen aus dem Dach. „Aufgrund der Lage erfolgte umgehende eine Alarmstichworterhöhung auf Gebäudebrand“, berichtet Kreis-Feuerwehrsprecher Manuel Suhr. Gemäß dem Alarmstichwort seien die Feuerwehr Loßburg und deren Abteilung Betzweiler-Wälder nachalarmiert worden. Nachdem durch eine Riegelstellung das Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude verhindert werden konnte, wurde das Feuer mit einem massiven Löscheinsatz bekämpft, so Suhr in seinem Bericht weiter. Dazu seien neben der Drehleiter mehrere Löschrohre eingesetzt worden. Wegen der schlechten Wasserversorgung am Einsatzort habe parallel eine Löschwasserversorgung aus dem Heimbach aufgebaut werden müssen. Dabei musste die Feuerwehr eine Strecke von rund 1000 Metern und rund 110 Höhenmetern überwinden, so ihr Sprecher. Mit vereinten Kräften sei das Feuer innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht worden. Zur Stunde befindet sich die Feuerwehr weiterhin im Einsatz, um immer wieder aufflackernde Glutnester zu bekämpfen. Der Einsatz werde voraussichtlich noch einige Stunden in Anspruch nehmen, so Suhr. Verletzt wurde beim Brand glücklicherweise niemand. Der Bewohner war nicht zu Hause. Er wurde vom Rettungsdienst betreut und vorsorglich in das Krankenhaus Freudenstadt eingeliefert. Für das Einfamilienhaus kam indes jede Hilfe zu spät. Es wurde bei dem Brand vollständig zerstört Die Feuerwehr war unter der Leitung von Kommandant Frank Pfau mit 75 Kräften und neun Fahrzeugen im Einsatz. Pfau wurde bei der Koordination des Einsatzes von der Führungsgruppe Dornhan unterstützt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst vor Ort. Die DRK-Bereitschaft Dornhan wurde ebenfalls alarmiert. Sie sorgte zuletzt mit Heißgetränken für die Verpflegung der Einsatzkräfte. Im weiteren Einsatzverlauf wurden zwei Notfall-Krankentransportwagen der Bereitschaften Fluorn-Winzeln und Oberndorf alarmiert, um den Eigenschutz der Feuerwehrangehörigen gewährleisten zu können.

Weitere Bilder: NRWZ , Schwabo 

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