Die Feuerwehren aus Dietingen und Rottweil sind gegen 23 Uhr zu einem Brand in Dietingen gerufen worden. Nach einem raschen Löschangriff hatten die Kräfte der Feuerwehr den Brand unter Kontrolle und bald gelöscht. Verletzt wurde nach aktuellen Informationen niemand. Ein Bewohner des betroffenen Hauses ist vom Rettungsdienst versorgt worden, musste aber nicht ins Krankenhaus.

In einem großen Anwesen mit drei Wohneinheiten mitten in der Gemeinde ist am späten Donnerstagabend ein Feuer ausgebrochen. Es entstand im Keller. Dort habe mutmaßlich die Heizung zu brennen begonnen, berichtete Feuerwehrsprecher Sven Haberer.

Alarmiert wurden daraufhin die Feuerwehr Dietingen und zur Unterstützung ein erweiterter Löschzug aus Rottweil samt der Drehleiter. Die Einsatzkräfte drangen unter Atemschutz in den Keller vor. 

Die Bewohner des betroffenen Hauses hatten dieses zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen.

Zudem ist das DRK mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, dem Kreisbereitschaftsleiter, einem Rettungswagen und der Bereitschaft am Einsatzort eingetroffen. Anwohner des Brandhauses sind von den Helfern versorgt worden. Ein Bewohner wurde auf eine mögliche Rauchgasvergiftung untersucht, die Rettungskräfte konnten aber Entwarnung geben. Die Polizei zählt diesen Bewohner als leicht verletzt. 

Als stellvertretender Kreisbrandmeister ist Manuel Suhr vor Ort. Die Einsatzleitung hat Dietingens Gesamtkommandant Dominik Weisser. Er wird unterstützt von der Führungsgruppe der Feuerwehr aus Rottweil. Nachalarmiert wurde die Zentrale Feuerwehrwerkstatt des Landkreises, die in Sulgen stationiert ist. Diese kann verbrauchte Pressluftflaschen vor Ort gegen befüllte austauschen. 

Insgesamt waren laut Haberer 16 Fahrzeuge der Feuerwehr mit 72 Kräften im Einsatz. 

Die Polizei ist mit mehreren Streifen an der Einsatzstelle.

Bürgermeister Frank Scholz kam an den Einsatzort, um sich selbst ein Bild von den Löscharbeiten zu machen.

Text: www.nrwz.de / GG

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